von Anastasia Marchenko

Kleine Raupe Kostenlose Amigurumi-Häkelanleitung

Eine Raupe, die auf dem Bauch liegt: ein großer salbeitürkiser Kopf mit zwei glänzenden Augen und zwei buttergelben Fühlern, dahinter drei weiche Wölbungen in wechselnden Grüntönen.

  • Etwa 6,7 cm lang
  • Fortgeschrittene Anfänger
  • 3 Teile
  • Etwa 3 Stunden
  • 7 Sprachen
  • DK-Baumwolle, Nadel 3,25 mm

Kostenlose Anleitung

Kostenlos

Jede Runde und jedes Diagramm steht hier auf der Seite – kostenlos und ohne Anmeldung.

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Lieber auf Papier? Das PDF zum Ausdrucken

Dieselbe Anleitung, für den Druck gesetzt: mit nummerierten Seiten und jedem Diagramm direkt neben den Runden, die es erklärt.

  • In 7 Sprachen Details
    • English A4, 14 Seiten · US Letter, 14 Seiten
    • Deutsch A4, 14 Seiten
    • English (UK) A4, 14 Seiten
    • Español A4, 14 Seiten
    • Français A4, 15 Seiten
    • Nederlands A4, 14 Seiten
    • Українська A4, 14 Seiten
  • 9 Illustrationen · 3 Diagramme · 14 Seiten

Von Hand gehäkelt

Fotos echter Stücke, nach dieser Anleitung gehäkelt.

  • Foto: die Raupe ruht auf den flauschigen Blättern einer Zimmerpflanze, ihr runder mintfarbener Kopf mit zwei schwarzen Augen und zwei gelben Fühlern, dahinter der Körper in mintfarbenen und grünen Streifen.
    Gehäkelt von Anastasia aus Círculo-Amigurumi-Baumwollgarn mit Nadel 3,25 mm.
  • Foto: die Raupe liegt auf den grünen Stoffblättern einer weichen Blume, ihr mintfarbener Kopf ist zur Kamera gedreht, die gelben Fühler stehen nach oben, dahinter die grünen und mintfarbenen Streifen ihres Körpers.
    Ihre Streifen von der Seite: Grün und Mint hinter dem runden Kopf.
  • Foto: die Baumwollraupe liegt oben auf einer viel größeren Raupe aus weichem hellgrünem Plüschgarn mit dunkleren grünen Streifen; beide haben schwarze Augen und gelbe Fühler.
    Dieselben Maschenzahlen, in einem Plüschgarn mit Nadel 4,5 mm gehäkelt; obenauf liegt die Baumwollraupe. Das Garn liegt außerhalb der Garnklasse dieser Anleitung und ist kein Ersatz, den sie anbietet: Die Raupe wird damit etwa 9 cm lang.
  • Foto: die Plüschraupe mit hell- und dunkelgrünen Streifen liegt vor zwei Knäueln desselben grünen Plüschgarns, die gelben Fühler nach oben.
    Die Plüschraupe vor Knäueln ihres Garns.

Kostenlose Ausmalbilder

Malen nach Zahlen mit Kleine Raupe, samt Lösungsbildern und einem Geschenkkärtchen – zu Hause ausdrucken, ohne Anmeldung.

Über diese Amigurumi-Anleitung

So wird sie gehäkelt
Kopf und Wölbungen entstehen in einer durchgehenden Spirale. Ihre Form entsteht durch Zu- und Abnahmen direkt beim Häkeln, nicht durch zusammengesetzte Segmente, und ausgestopft wird nach und nach, während die Raupe wächst. Jeder Farbwechsel liegt in einer Taille, wo sich das Häkelstück zusammenzieht und den Übergang verbirgt. Nur die Fühler werden angenäht. Ohne Draht und ohne harte Teile, abgesehen von den Sicherheitsaugen – und die Anleitung zeigt auch, wie du die Augen stattdessen stickst.
Für wen sie passt
Neben der Biene ein guter erster Freund. Und sie bringt dir bei, wie du einen Körper beim Häkeln mit Zu- und Abnahmen formst – genau so entstehen auch alle anderen Körper der Kollektion.
Kenntnisse
  • Fadenring
  • Spiralrunden
  • Zunahmen und unsichtbare Abnahmen
  • die Farbe am Ende einer Runde wechseln
  • einen Körper schon beim Häkeln Abschnitt für Abschnitt ausstopfen
  • Sicherheitsaugen einsetzen
  • zwei kleine Schläuche mit ihrem offenen Rand an einen ausgestopften Körper nähen
In der Natur
Die Haut einer Raupe wächst nicht mit. Wird sie zu eng, streift die Raupe sie ab – die meisten Raupen häuten sich so fünfmal.Quelle: Life Cycle of the Butterfly or Moth — University of Nevada, Reno

Material

Eine Häkelnadel 3,25 mm und glattes Baumwollgarn, durchgehend einfädig. Garnempfehlung: DROPS Muskat (50 g, 100 m pro Knäuel) oder ein anderes glattes Baumwollgarn mit etwa 2 bis 2,5 m pro Gramm, in ähnlichen Farbtönen. Feineres Garn ergibt eine kleinere Raupe, Worsted- oder Aran-Garn mit Nadel 3,5 mm eine etwas größere.

Garn Für Kaufen Verbrauch
A Salbeitürkis den Kopf und die dritte Wölbung 1 Knäuel (50 g, 100 m) oder ein Rest etwa 8,5 m (4 g)
B Moosgrün die zweite und die vierte Wölbung 1 Knäuel (50 g, 100 m) oder ein Rest etwa 6 m (3 g)
C Buttergelb die Fühler ein Rest in derselben Garnstärke etwa 2 m (1 g)

In anderen Farben ausprobieren →

Außerdem brauchst du:

  • ein Paar glänzend schwarze Sicherheitsaugen in Halbkugelform, 5 mm, ohne Iris
  • etwa 6 g Polyester-Füllwatte
  • eine stumpfe Wollnadel
  • zwei abnehmbare Maschenmarkierer und Stecknadeln
  • ein kurzes Stück Garn in Kontrastfarbe
  • etwas schwarzes Baumwollgarn, nur wenn du die Augen stattdessen stickst
  • eine Schere
Draufsicht auf je ein Knäuel salbeitürkises, moosgrünes und buttergelbes Baumwollgarn, eine Häkelnadel, zwei Sicherheitsaugen mit Scheiben, Füllwatte, zwei Maschenmarkierer, drei Stecknadeln, ein blaues Garnstück, eine Wollnadel und eine Schere.
Illustration 1Material und Werkzeug. Das Garn, die Sicherheitsaugen mit ihren Scheiben, Füllwatte und Werkzeug.

Maschenprobe und Größe

Etwa 20 fM und 23 Runden auf 10 cm, fest gehäkelt. Ein dichtes Häkelstück ist wichtiger als die genaue Zahl: Die Füllwatte darf nicht durchscheinen.

Die fertige Raupe ist von der Vorderseite des Kopfes bis zum hinteren Ende etwa 6,7 cm lang. Am Kopf ist sie etwa 3,3 cm hoch, bis zu den Fühlerspitzen etwa 4,5 cm und an jeder Wölbung dahinter etwa 2,8 cm. Je nach Garn und Häkelspannung wird sie 6 bis 7,5 cm lang. Die Größe änderst du über die Nadelstärke, nie durch zusätzliche oder weggelassene Runden: Die Runden geben die Form.

Kontrolle bei R4. Flach hingelegt misst das Teil etwa 3,7 cm im Durchmesser. Ausgestopft wird der Kopf schmaler, etwa 3,3 cm, weil die Taille dahinter ihn zusammenzieht. Miss deshalb jetzt, solange das Teil offen und flach ist, nicht am fertigen Kopf. Halte etwas Füllwatte hinter das Häkelstück, ohne es zu dehnen. Scheint sie durch Lücken, fang mit Nadel 3 mm noch einmal an; lässt sich das Häkelstück nur steif und mühsam häkeln, nimm 3,5 mm.

Eine kleine gehäkelte Raupe, die auf dem Bauch liegt: ein salbeitürkiser Kopf mit zwei glänzend schwarzen Augen und zwei gelben Fühlern, dahinter drei Wölbungen in Moosgrün, Salbeitürkis und Moosgrün.
Illustration 2Die fertige Raupe. Von vorne links.
Dieselbe Raupe von ihrer linken Seite: der salbeitürkise Kopf mit einem Auge und zwei gelben Fühlern, dahinter drei runde Wölbungen in wechselnden Grüntönen, verbunden durch flache Rillen.
Illustration 3Die Raupe im Profil. Vier Abschnitte hintereinander, der Kopf ist der größte.

Abkürzungen und Techniken

Deutsche Übersetzung einer englischen Anleitung, mit deutschen Häkelbegriffen.

fM
feste Masche
M
Masche, Maschen
Zun
2 fM in eine Masche
unsichtb. Abn
unsichtbare Abnahme
R
Runde
(18 M)
die Maschenzahl am Ende der Runde
[ ] 6-mal
was in den eckigen Klammern steht, so oft hintereinander arbeiten. Eine Zahl vor fM heißt: so viele feste Maschen, je eine in jede folgende Masche; eine Zahl vor Zun oder unsichtb. Abn heißt: so viele davon nacheinander.
R2–R5
Runden 2 bis 5, jede gleich gehäkelt.
Fadenring
eine Schlinge legen, das Fadenende hinter dem Arbeitsfaden, mit der Nadel hineinstechen, den Arbeitsfaden durchholen und 1 Luftmasche häkeln (zählt nicht). Die erste Runde über Schlinge und Fadenende häkeln, dann am Fadenende ziehen, bis sich der Ring schließt.
Spiralrunden
nicht schließen und nicht wenden. Die erste Masche jeder Runde markieren und den Markierer zu Beginn jeder Runde nach oben versetzen.
Unsichtbare Abnahme (unsichtb. Abn)
die Nadel nur unter das vordere Maschenglied jeder der nächsten 2 Maschen stechen, Umschlag, durch beide vorderen Maschenglieder ziehen, Umschlag, durch die 2 Schlingen auf der Nadel ziehen.
Farbwechsel
die letzte Masche der Runde häkeln, bis nur noch zwei Schlingen auf der Nadel liegen, die alte Farbe nach innen fallen lassen, mit der neuen Farbe einen Umschlag machen und durch beide Schlingen ziehen. Die kleine Stufe, an der die Farben aufeinandertreffen, liegt am Rundenanfang: am Bauch, unten in der Taille, wo die Rille sie verbirgt. Danach die alte Farbe abschneiden und ihr Ende im Inneren mit dem Anfangsfaden der neuen Farbe verknoten, wie bei der jeweiligen Runde angegeben.
Schlinge parken
Macht die Anleitung mitten im Körper eine Pause, die Schlinge von der Nadel auf einen freien Maschenmarkierer legen, damit sich nichts auftrennt; zum Weiterhäkeln wieder auf die Nadel nehmen.
Eine Wölbung ausstopfen
Jede Wölbung wird durch ihre eigene Öffnung ausgestopft, und zwar vor der Runde, die sie verengt – also immer dann, wenn es bei der Runde steht, nicht erst am Ende. Die Füllwatte nach und nach mit dem stumpfen Ende der Häkelnadel hineinschieben, bis die Wölbung fest und rund ist und keine Füllwatte durch das Häkelstück scheint; dann die Abnahmerunde um die Füllung herum häkeln.
Sicherheitsaugen
den Stift von außen zwischen zwei Maschen durch das Häkelstück stecken; die Scheibe von innen auf den Stift drücken, die geriffelte Seite zum Häkelstück, bis sie einrastet. Eine aufgedrückte Scheibe lässt sich nicht mehr lösen, deshalb jedes Auge erst platzieren und prüfen und danach die Scheibe aufdrücken.
Beenden und sichern
den Faden in der angegebenen Länge abschneiden und durch die letzte Schlinge ziehen. Das Fadenende innen durch die Rückseite von mindestens fünf Maschen führen, durch drei Maschen zurückführen und abschneiden.

Reihenfolge. Die Augen setzt du in der Pause nach R6 ein, noch bevor du ausstopfst. Kopf und Wölbungen stopfst du schon beim Häkeln aus, jeweils durch ihre eigene Öffnung, bevor sich ihre Taille schließt; jeden Farbwechsel verknotest du im Inneren seiner Taille. Die beiden Fühler kannst du jederzeit häkeln; angenäht werden sie erst, wenn der Körper geschlossen ist. Diagramm 1, Körperprofil zeigt jede Runde von der Seite.

Körper, ein Stück vom Gesicht bis zum hinteren Ende — 1-mal häkeln

Garn A Salbeitürkis B Moosgrün

Beginne mit einem Fadenring. Häkle in Spiralrunden.

  1. R1AHäkle 6 fM in den Fadenring.6 M
  2. R2A6 Zun.12 M
  3. R3A[1 fM, 1 Zun] 6-mal.18 M
  4. R4A1 fM, [1 Zun, 2 fM] 5-mal, 1 Zun, 1 fM.24 M
  5. R5A24 fM.24 M
  6. R6A24 fM.24 M

Lege die Schlinge von der Nadel auf einen freien Maschenmarkierer, damit sich nichts auftrennt, während du am Gesicht arbeitest. Markiere die Oberseite: Zähle ab der markierten ersten Masche von R6 (= 1) und knote ein kurzes Stück Kontrastgarn durch die 13. Masche von R6. Diese Masche ist die Oberseite des Kopfes, T. Die Linie der ersten Maschen, auf der jeder Farbwechsel liegt, verläuft am Bauch entlang. Lass das Garnstück stecken, bis die Fühler angenäht sind. Setze jetzt die Augen ein (Montage A), solange der Kopf eine flache Schale ist und du gut hineingreifen kannst.

  1. R7A[2 fM, 1 unsichtb. Abn] 6-mal.18 M

Stopfe jetzt den Kopf durch die Öffnung aus, solange sie noch weit ist: fest, damit der Kopf eine runde Kugel wird. Nach der nächsten Runde kannst du durch die Taille noch etwas nachstopfen. Nächste Runde: die letzte Masche mit B abmaschen und dabei ein 10 cm langes Fadenende von B im Inneren des Körpers lassen (Farbwechsel).

  1. R8A[1 fM, 1 unsichtb. Abn] 6-mal.12 M
Bauch: die ersten Maschen der Runden und jeder Farbwechsel T — Garnstück an R6, Linie oben entlang R1 R3 R6 R8 R12 R16 R21 Taille R12: 12 M, 1,9 cm Wölbung R10: 18 M, 2,8 cm Kopf R6: 24 M, 3,7 cm Von der Seite gesehen, das Gesicht links jede Spalte eine Runde, ihre Höhe nach der Maschenzahl; Quermaße rechts
Diagramm 1Körperprofil. Jede Spalte ist eine Runde: Ihre Höhe ergibt sich aus der Maschenzahl der Runde bei der Maschenprobe dieser Anleitung, ihre Breite ist die Höhe der Runde selbst; R1 ist die Mitte des Gesichts, und R21 schließt das hintere Ende. Der Kopf besteht aus R1–R8, jede Wölbung dahinter aus vier Runden. Die Farbe wechselt in der letzten Masche von R8, R12 und R16, am Bauch, unten in jeder Taille. Ein Schema der Maschenzahlen: Die Füllwatte rundet jede Wölbung, dadurch wird die Raupe kürzer. Sind die Wölbungen auf beiden Seiten ausgestopft, liegen die Taillen tiefer, als dieser Umriss zeigt.
  • A — der Kopf mit dem Gesicht und die dritte Wölbung.
  • B — die zweite und die vierte Wölbung.
  • C — die Fühler, oben auf dem Kopf direkt hinter dem Garnstück; gezeichnet ist der vordere.
  • Auge — 5 mm, auf R3; gezeichnet ist das vordere, dort, wo es in der Seitenansicht durch seinen Winkel zu T liegt.
  • T — die Oberseite: das Garnstück an R6 und die Linie, die von dort oben entlang nach hinten läuft.

Ist der Kopf nicht fest genug, stopfe durch die kleine Öffnung nach. Schneide A mit einem 10 cm langen Fadenende ab und verknote es im Inneren der Taille mit dem Anfangsfaden von B; kürze beide auf 3 cm.

  1. R9B[1 fM, 1 Zun] 6-mal.18 M
  2. R10B18 fM.18 M
  3. R11B18 fM.18 M
Von der Seite ein salbeitürkiser gehäkelter Kopf mit einem Auge, eine flache Rille und eine fest ausgestopfte moosgrüne Wölbung, deren hinteres Ende noch offen ist; der Arbeitsfaden liegt auf einem Maschenmarkierer.
Illustration 4Die zweite Wölbung ausgestopft. Der Kopf ist fertig und die erste Taille gehäkelt; die nächste Wölbung wird durch ihr offenes Ende ausgestopft, bevor die Runde kommt, die sie verengt.

Stopfe diese Wölbung jetzt durch die Öffnung aus, solange sie noch weit ist: fest, damit sie eine runde Kugel wird, etwas breiter als lang und so groß wie die vorige. Drücke die Raupe dann kurz mit dem Bauch auf den Tisch, damit die Unterseite etwas flacher wird. Nächste Runde: die letzte Masche mit A abmaschen und dabei ein 10 cm langes Fadenende von A im Inneren des Körpers lassen (Farbwechsel).

  1. R12B[1 fM, 1 unsichtb. Abn] 6-mal.12 M

Schneide B mit einem 10 cm langen Fadenende ab und verknote es im Inneren der Taille mit dem Anfangsfaden von A; kürze beide auf 3 cm.

  1. R13A[1 fM, 1 Zun] 6-mal.18 M
  2. R14A18 fM.18 M
  3. R15A18 fM.18 M

Stopfe diese Wölbung jetzt durch die Öffnung aus, solange sie noch weit ist: fest, damit sie eine runde Kugel wird, etwas breiter als lang und so groß wie die vorige. Drücke die Raupe dann kurz mit dem Bauch auf den Tisch, damit die Unterseite etwas flacher wird. Nächste Runde: die letzte Masche mit B abmaschen und dabei ein 10 cm langes Fadenende von B im Inneren des Körpers lassen (Farbwechsel).

  1. R16A[1 fM, 1 unsichtb. Abn] 6-mal.12 M
Nahaufnahme einer moosgrünen und einer salbeitürkisen gehäkelten Wölbung, die in einer flachen Rille aufeinandertreffen; die Farben wechseln an ihrem Grund.
Illustration 5Eine Taille. Die Farbe wechselt unten in der Rille zwischen zwei Wölbungen.

Schneide A mit einem 10 cm langen Fadenende ab und verknote es im Inneren der Taille mit dem Anfangsfaden von B; kürze beide auf 3 cm.

  1. R17B[1 fM, 1 Zun] 6-mal.18 M
  2. R18B18 fM.18 M
  3. R19B18 fM.18 M

Stopfe jetzt die letzte Wölbung durch die Öffnung aus: fest und genauso wie die beiden davor.

  1. R20B[1 fM, 1 unsichtb. Abn] 6-mal.12 M
  2. R21B6 unsichtb. Abn.6 M

Stopfe durch die kleine Öffnung nach, bis die letzte Wölbung so fest ist wie die anderen. Beende dann die Arbeit mit einem 25 cm langen Fadenende. Fädle das Ende der Reihe nach durch das vordere Maschenglied jeder der sechs Maschen von R21, ziehe das Loch zu, mache einen kleinen Stich über den Verschluss und vernähe das Fadenende im Inneren des Körpers. R1 ist die Mitte des Gesichts; R21 schließt das hintere Ende. Der Kopf besteht aus R1–R8, jede Wölbung dahinter aus vier Runden: einer Zunahmerunde, zwei geraden Runden und der Abnahmerunde, die die Taille bildet.

Fühler — 2-mal häkeln

Garn C Buttergelb

Beginne mit einem Fadenring. Häkle in Spiralrunden.

  1. R1CHäkle 4 fM in den Fadenring.4 M
  2. R2–R4C4 fM.4 M

Beende die Arbeit mit einem 20 cm langen Fadenende zum Annähen. Ziehe den Faden des Rings fest an und sichere ihn im Inneren des Fühlers. Nicht ausstopfen. Das geschlossene Ringende ist die Spitze; der offene Rand von R4 mit 4 Maschen wird an den Kopf genäht. Ein Ring aus vier Maschen ist die schmalste geschlossene Runde, die in dieser Kollektion gehäkelt wird: Er ergibt einen etwa 6 mm dicken Stiel, ein Ring aus sechs Maschen dagegen einen von 9 mm. Häkle so locker, dass sich die Nadel im Ring noch drehen lässt. Häkle zwei gleiche Fühler.

Montage

So werden Positionen angegeben. Die erste Masche jeder Runde – dort, wo auch die Farbe wechselt – liegt am Bauch der Raupe. Die Oberseite T liegt eine halbe Runde davon entfernt: an R6 die Masche mit dem Garnstück, in jeder Runde dahinter die Masche, die oben auf derselben Linie liegt. T+2 liegt 2 Maschen weiter zur linken Seite der Raupe, T−2 2 Maschen zu ihrer rechten. Links und rechts meinen immer die Seiten der Raupe selbst: Von vorne gesehen ist ihre linke Seite für dich rechts. Zähle vom Garnstück aus, nie vom Rundenmarkierer, denn der wandert in der Spirale. Diagramm 2, Montagereihenfolge zeigt, was in jeder Pause geschieht und was erst an den geschlossenen Körper kommt.

  1. 1Kopf R1–R6 offenGesicht und die breitesten Runden des Kopfes in A, vom Fadenring bis R6 (24 M); das Garnstück T an der 13. Masche von R6. Die beiden Fühler jederzeit nebenbei häkeln.
  2. 2A. Augen pausiertDie Stifte der Augen durch R3 stecken, das linke zwischen T+3 und T+4, das rechte zwischen T−3 und T−4, noch ohne Scheiben; von vorne und von oben prüfen; Scheiben aufdrücken.
  3. 3Kopf ausgestopft; erste Taille R8 offenR7; den Kopf durch die Öffnung fest ausstopfen; R8, die letzte Masche mit B; nachstopfen; A abschneiden und im Inneren der Taille mit dem Faden von B verknoten.
  4. 4Zweite Wölbung R9–R12 offenR9–R11 in B, die Wölbung fest ausstopfen und den Bauch flach drücken; R12, die letzte Masche mit A; B abschneiden und im Inneren der Taille verknoten.
  5. 5Dritte Wölbung R13–R16 offenR13–R15 in A, ausstopfen und flach drücken; R16, die letzte Masche mit B; A abschneiden und im Inneren der Taille verknoten.
  6. 6Letzte Wölbung R17–R21, geschlossen geschlossenR17–R19 in B, genauso ausstopfen wie die beiden davor; R20–R21; nachstopfen; die letzten 6 Maschen zusammenziehen und den Faden vernähen.
  7. 7B. Fühler geschlossenDie offenen Ränder am Kopf feststecken, wo R6 auf R7 trifft, den linken bei T+2 und den rechten bei T−2, direkt hinter dem Garnstück und auf beiden Seiten davon; von vorne und von der Seite prüfen; annähen; Fäden vernähen; das Garnstück entfernen.
  8. 8Abschluss geschlossenDie Stecknadeln entfernen, die Füllung setzen lassen, die Raupe auf den Tisch legen.
Diagramm 2Montagereihenfolge. Die Augen kommen in der Pause nach R6 hinein, solange der Kopf eine offene Schale ist. Kopf und Wölbungen werden jeweils durch ihre eigene Öffnung ausgestopft, bevor die Taillenrunde sie schließt, und jeder Farbwechsel wird im Inneren seiner Taille verknotet, bevor die nächste Wölbung beginnt. Die Fühler kommen an den geschlossenen, ausgestopften Körper.
  • offen — das Teil ist noch offen: Nach dem Schritt folgen weitere Runden, und das Innere ist durch die Öffnung erreichbar.
  • pausiert — das Häkeln ruht, die Schlinge liegt auf einem Markierer; das Innere ist durch die offene Schale erreichbar.
  • geschlossen — ausgestopft und zu; nur noch Oberflächenstiche, die Fäden durch das Häkelstück vernäht.

Die Runden finden. R1 ist der Ring in der Mitte des Gesichts, jede weitere Runde der nächste Ring nach außen. R6 ist die Runde mit dem Garnstück: die breiteste Runde des Kopfes und die letzte, bevor er schmaler wird. R7 ist die erste Runde dahinter; sie fällt schräg zur ersten Taille ab. Diagramm 1, Körperprofil zeigt jede Runde von der Seite.

Nähstiche:

  • Randnaht: beide oberen Maschenglieder einer Randmasche des Teils fassen, dann einen flachen Querfaden der Körpermasche darunter, ohne ins Innere durchzustechen, und so rund um den ganzen Rand weiterarbeiten. Nur so weit anziehen, dass sich die Oberflächen gerade berühren.
  • Faden vernähen: an der Naht in den Körper einstechen und 3 cm entfernt wieder ausstechen, leicht ziehen, bis das Fadenende verschwindet, durch eine nahe Masche zurückführen und bündig abschneiden.

Die Diagramme sind flache Zeichnungen einer gewölbten, ausgestopften Oberfläche: Lege alles an, stecke es fest und sieh es dir an, bevor du etwas befestigst.

A. Augen (in der Pause nach R6, vor dem Ausstopfen)

Halte das Teil so, dass der offene Rand von dir weg zeigt und das Garnstück oben liegt. Es ist eine flache Schale; der Ring in ihrer Mitte ist die Mitte des Gesichts. Diagramm 3, Kopfkarte zeigt die Ringe, beide Augenpositionen und die Stellen, an die später die Fühler kommen.

Von oben gesehen eine kleine salbeitürkise gehäkelte Kuppel mit zwei schwarzen Sicherheitsaugen, einem blauen Garnstück am oberen Rand und dem Arbeitsfaden auf einem Maschenmarkierer.
Illustration 6Das Gesicht mit seinen Augen. Von oben: noch eine offene Schale, die auf ihrem Rand steht; beide Augen stecken, das Garnstück sitzt oben.
Linkes Auge Rechtes Auge
Stift R3, zwischen T+3 und T+4 R3, zwischen T−3 und T−4
  1. Suche T in R3: die Masche von R3, die auf der Linie von der Ringmitte zum Garnstück liegt. Zähle 3 Maschen zur linken Seite der Raupe (für dich rechts) und stecke den Stift eines Auges, noch ohne Scheibe, von außen durch die Lücke direkt hinter der dritten Masche.
  2. Setze das andere Auge auf der anderen Seite genauso ein. Sieh von vorne auf das Gesicht: Beide Augen sitzen etwas oberhalb der Ringmitte, auf einer Höhe und gleich weit von ihr entfernt. Sieh von oben hin: Beide Stifte sind gleich weit vom Rand entfernt. Stimmt das nicht, versetze einen Stift um eine Lücke.
  3. Drücke beide Scheiben von innen auf.

Die Augen sitzen weit auseinander, etwas oberhalb der Gesichtsmitte; mehr kommt nicht ins Gesicht.

R1 R2 R3 R4 R5 R6 R7 T — Garnstück an R6 Bauch: die ersten Maschen der Runden und die Farbwechsel linkes Auge R3, zwischen T+3 und T+4 linker Fühler Randmitte auf der Linie R6–R7, bei T+2 rechtes Auge R3, zwischen T−3 und T−4 rechter Fühler Randmitte auf der Linie R6–R7, bei T−2 Kopf, von vorne gesehen ihre linke Seite: für dich rechts
Diagramm 3Kopfkarte. Jeder Ring ist eine Runde des Kopfes, unterteilt in ihre eigenen Maschen. T, die Oberseite, liegt gerade oben, auf der Linie von der Ringmitte durch das Garnstück an R6; die linke Seite der Raupe ist für dich rechts. Die Augen kommen in der Pause nach R6 hinein, solange der Kopf eine offene Schale ist; die Fühler werden erst angenäht, wenn der Körper geschlossen ist, jeder mit seiner Randmitte auf der Linie, an der R6 auf R7 trifft; diese Linie wölbt sich hinter dem Scheitel nach hinten. Eine flache Zeichnung einer Schale, die sich beim Ausstopfen wölbt: Stecke die Stifte ein und sieh hin, bevor du die Scheiben aufdrückst.
  • Augen — 5 mm, jeder Stift in einer Lücke von R3, etwas oberhalb der Gesichtsmitte: zwischen T+3 und T+4 für das linke Auge, zwischen T−3 und T−4 für das rechte.
  • Angenähte Ränder — der offene Rand jedes Fühlers, mittig auf der Linie, an der R6 auf R7 trifft, bei T+2 (links) und T−2 (rechts).
  • T — die Oberseite: das Garnstück in der 13. Masche von R6 und die Linie von dort zur Ringmitte; der dünne Ring ist der Rand von R6.

Soll das Spielzeug ganz ohne Plastikteile auskommen, sticke die Augen stattdessen: Sticke in derselben Pause mit schwarzem Baumwollgarn kleine gerade Stiche, einen über den anderen, über dieselbe Lücke, bis ein runder Punkt von etwa 5 mm Durchmesser entsteht. Verknote die Enden im Inneren der Schale.

B. Fühler (nachdem der Körper geschlossen ist)

Jeder Fühler wird mit seinem offenen Rand oben an den Kopf genäht: je einer links und rechts vom Garnstück, direkt dahinter, wo der Kopf schräg zur ersten Taille abzufallen beginnt. Diagramm 3, Kopfkarte zeigt beide Stellen.

Die Raupe mit zwei gelben gehäkelten Fühlern, die mit Stecknadeln durch ihren Ansatz am Kopf festgesteckt sind; ihre Fadenenden hängen herab, und zwischen ihnen ist ein blaues Garnstück eingeknotet.
Illustration 7Die Fühler festgesteckt. Oben auf dem Kopf, je einer links und rechts vom Garnstück und direkt dahinter; bis zum Annähen halten Stecknadeln sie fest.
Linker Fühler Rechter Fühler
Randmitte wo R6 auf R7 trifft, bei T+2 wo R6 auf R7 trifft, bei T−2
  1. Das Garnstück markiert T an R6. Zähle von dort 2 Maschen entlang R6 zur linken Seite der Raupe. Stecke den linken Fühler mit seiner Randmitte über der Linie zwischen dieser Masche und der Masche von R7 dahinter fest; der Rand liegt rundherum flach auf. Weil R7 schräg zur Taille abfällt, neigt sich ein dort flach festgesteckter Fühler nach vorne. Steht er senkrecht, schiebe die hintere Kante seines Rands beim Feststecken etwas weiter die Schräge hinunter.
  2. Stecke den rechten Fühler genauso bei T−2 fest.
  3. Sieh von vorne hin: Beide Fühler stehen gleich hoch, einer auf jeder Seite der Kopfoberseite, etwa eine Fingerbreite voneinander entfernt. Sieh von der Seite hin: Beide neigen sich gleich weit nach vorne. Versetze die Stecknadeln, bis das stimmt.
  4. Nähe jeden Fühler mit seinem eigenen Fadenende in Randnaht rundherum an. Vernähe den Faden im Kopf. Entferne das Garnstück.

Die Fühler stehen oben auf dem Kopf, leicht nach vorne geneigt, je einer links und rechts der Mitte. Kippt einer zur Seite, setze auf der Seite, von der er wegkippt, noch einen Stich von seinem Rand in den Kopf.

Fertigstellung

Entferne die Stecknadeln. Lege die Raupe auf den Bauch und rolle jede Wölbung sanft unter der Handfläche, damit sich die Füllung setzt; drücke sie dann kurz mit dem Bauch auf den Tisch, so liegt sie gerade. Nicht spannen, dämpfen oder stärken.

Deine Raupe sollte flach und gerade auf ihren vier Wölbungen liegen. Der Kopf ist etwas größer als der Rest, jede Farbe endet unten in einer Taille, und die beiden Fühler neigen sich über dem Gesicht nach vorne. Wirkt eine Taille zu flach, schiebe die Füllwatte mit den Fingerspitzen durch das Häkelstück von ihr weg in die Wölbungen auf beiden Seiten.

Pflege: nur punktuell reinigen und liegend, fern von Wärme, trocknen.

Was geprüft wird

bestanden

Maschenprüfung: die Maschenzahl jeder Runde aus dem Protokoll nachgerechnet

bestanden

Positionsprüfung: jede Position mit den Runden abgeglichen, die sie nennt

bestanden

Diagrammprüfung: jedes Diagramm mit demselben Protokoll abgeglichen

2

fertige Stücke nach Anleitung

4

Fotos fertiger Stücke

So entstehen die Anleitungen